Ozone REO V4 - Feedback unserer Rider

Der neue REO V4 - Anfang August kam er auf den Markt und seitdem bin ich selbst mit jeder Session begeisterter - und finde bei jeder Testveranstaltung weitere Fans für ihn.

 

Was den REO V4 in meinen Augen so besonders toll macht, in Kürze:

  • Fühlt sich kleiner an, als draufsteht: Gewohnt reaktiv, dabei auch in den kleinsten Größen "unzappelig" und "unhektisch". Dieser Komfort beim Kiten in 4er- und 5er-Wind, also diesem starken, oftmals in unseren Breiten ja auch böigem Wind ist fast ein Alleinstellungsmerkmal. Klar, kann man bei diesen Windstärken auch einfach mal NICHT rausgehen - aber wenn wir ehrlich sind, sind die Starkwindtage ja diejenigen, die in unseren Breiten die Wellen schön zurechtdrücken. Der Groundswell pulsiert an Deutschlands Nord- und Ostsee ja nicht so ganz dominant.
  • Nach wie vor hat der Reo V4 die überzeugenden Höhelaufeigenschaften der Versionen 2 und 3 (2014 bis 2016) behalten. Das gefällt mir gut, besonders, wenn ich keine Downwinder damit fahre, sondern darauf angewiesen bin immer wieder am Spot zurück an den Break Höhe laufen zu können.
  • Der REO V4 lässt sich endlich wieder wie die "Version 1 (2012/2013)" in alle Richtungen durch das Windfenster scheuchen, ohne dabei zu viel Druck oder Anstalten zu machen, den Rider aus der Welle herauszuziehen. Er fliegt sich agil und rund, genau so, wie man es sich vorstellt.

 

Bevor es hier also zu den Meinungen unserer verschiedenen Rider geht hiermit die Bitte an jeden Wavekiter, der sich auf diese Page verirrt und das hier jetzt liest: Schnapp ihn Dir! Melde Dich bei einem unserer Händler - probier ihn aus. Der Kite ist ein Knaller, überzeuge Dich selbst!

 

 

Ozone rider Burkhard hat jede einzelne Version unserer Reo am Haken gehabt, seine Meinung zum REO V4:

"Der neue REO V4 (vulgo: REO 2017) ist tatsächliche eine fundamentale Neuentwicklung im Vergleich zu seinen Vorgängern. Zunächst fällt auf, der ohnehin schon recht schnelle REO nochmals einen Zahn zugelegt hat in Bezug auf Dreh- und Fluggeschwindigkeit durchs Windfenster. Der neue 9er fühlt sich in dieser Hinsicht an wie ein 8,5er. Der 7er wie ein 6,5er. Der Kite entfaltet seine Kräfte linear und berechenbar bei der Reise durch das Windfester.

 

Wo viele Wavekites – etwa beim engen Arbeiten an der Lippe (wie auch der Vorgänger, der V3) - ein sauberes Timing verlangten, läd der V4 geradezu zur Unachtsamkeit ein. Durch seinen sanfte und lineare Kraftentfaltung sieht der Kite

Nachlässigkeiten im Timing galant nach. Das kommt nicht nur dem Welleneinsteiger zu Gute, sondern auch der versierten Fachkraft, nämlich in hohen oder schnellen Wellen sowie in ruppigen Windbedinungen.

Der neue Fokus auf Benutzerfreundlichkeit setzt sich auch in der Abstimmung des Kites fort. Der REO steht sehr stabil am Himmel, sowohl der Backstall als auch der Frontstall sind selbst mit Gewalt nur mit Mühe zu provozieren.

Welleneinsteiger und Prodis werden sich an der Benutzerfreundlichkeit und Ver- besserung im Handling gleichermaßen erfreuen.

 

Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat der Kite einen weniger stark dedinierten Druckpunkt. Der V3 ließ sich durch die Bewegung Bar um wenige Zentimeter quasi ruckartige ein- und ausschalten. Der neue REO geht auch in dieser Hinsicht kultivierter zu Werke. Statt eines gefühlten On/Off-Druckpunktes, der bisweilen von leichteren Fahrern oder in ruppigen

Bedingungen als unangenehm aggressiv empfunden wurde, gibt es jetzt eine sanftere Kraftentfaltung, die sich über einen längeren “Barweg” erstreckt.

 

Der neue REO verfügt über einen sehr großen Einsatzbereich und – für einen Wavekite sehr wichtig – gute Höhelaufeingenschaften. Es scheint Ozone gelungen zu sein, die Sanftheit und Benutzerfreundlichkeit der legendären 2012er und 2013er Jahrgänge mit den Fahrleistungen der 2014-2016 Jahrgänge zu kombinieren und gleichzeitig die Stabilität des Kites am Himmel zu erhöhen."

 

 

Auch Ozone rider Fiete ist seit der allerersten Version des REO, der in 2012 herauskam mit unserem Wavekite unterwegs. Viel Spaß mit seinen Einschätzungen zum neuesten Kite, der direkt in Spanien zum EInsatz kam:

 

"Ich bin gar nicht so derjenige, der ständig Schirme testet und vergleicht. Seit ich beim Ozone Reo „angekommen“ bin, verlasse ich mich einfach darauf, dass der Schirm funktioniert. Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit einen recht ordentlichen Atlantikswell in Nordspanien abzugreifen. Entgegen der Vorhersage kam der Wind nicht so richtig durch. Es wehte schön schräg-ablandig, aber leider auch recht böig. Ich war froh, dass ich diese Saison wieder einen 10er bestellt hatte, obwohl mir mit dem Waveboard meist auch ein 9er gereicht hatte. Neben lauen Sommer-Sessions sind es aber genau diese Tage, an denen man gern das Quäntchen Druck mehr hat, das der 10er liefert: Dicker Swell gepaart mit leichtem bzw. löchrigem Wind.

Im Nachhinein betrachtet war es der perfekte Tag, um einen Schirm zu testen, auch wenn ich währenddessen überhaupt nicht daran gedacht habe. Schon beim ersten Rausfahren in der Windabdeckung half mir die gewohnte low-end Power des Reo, um die Höhe zu halten. Ich hatte nämlich den Lifeguards versichern müssen, dass ich den Wellenreitern nicht in die Quere komme. Draußen hat’s zeitweise richtig durch gezogen, hier hat der Reo V4 im Vergleich zum Vorgänger ein gutmütigeres Verhalten und setzt die Böen nicht so ruckartig um.

 

Aber kommen wir zum Kerngeschäft: Wellen abreiten! Im bottom turn hat man die Wahl: Aktive Schirmsteuerung und mit Druck durch die Kurve oder komplette Neutralisierung des Kiteschirms durch Depowern und Driften lassen. Die erste Option ist mit jedem Kite irgendwie machbar, bei der zweiten Option zeigt sich eine der Stärken des Reo, nämlich gutmütig und stabil am Windfensterrand zu „warten“, bis man wieder Druck braucht. Auch bei wenig Leinenspannung reagiert der Reo sofort wieder aufs Anpowern und den Lenkimpuls, bevor es in den nächsten Turn gehen soll. Und wenn durch Fahrfehler oder Waschgang der Kite doch mal ins Trudeln kommt, reicht meist ein beherzter Griff in die obere Steuerleine, um ihn wieder zu fangen. Dennoch blieb es in meiner „Test“-Session in Spanien nicht aus, dass ich im Waschgang den Schirm droppte. Der Relaunch ging zwar gewohnt schnell, allerdings räumte mich die nächste Welle ab, bevor ich den Reo zurück lenken konnte. Das komplette Vollwaschprogramm (Kiter und Schirm, mit Unterwassermarsch und Auslösen) folgte. Schön, dass der Reo neben den Fahreigenschaften auch durch Qualität in Material und Verarbeitung überzeugt! Aber damit sollte die Session nicht beendet sein. Hochkreuzen und noch ein paar Wellen schlitzen ist schon geiler, als zu Fuss am Strand zurück zu kommen. Danke Reo V4 :) "

 

 

Kai, in Kiel auf höchstem Niveau strapeless freestylend mit seinem REO, hat was über den REO v4 zu sagen: "

"Zwischen den Sets muss man auch mal freestylen. Auch wenn der Drift und die upwindeigenschaften jetzt viel wavefiger sind hab ich mich gefreut dass auch der V4 das freestylige C-Kitefeeling behalten hat - dass brauch ich für Strapless-Airs."

 

 

 

Arne, Ozone Reo rider der ersten Stunde und mit seinem Laden Point of Sail in Kiel in der glücklichen Lage, die Hände an jeden neu erschienenen Ozone Kite legen zu können über seine Erfahrungen mit dem REO V4:

 

"Der neue REO 4 ist nochmals eine absolute Weiterentwicklung gegebüber den V3, kaum Querkräfte und "Reißen" in den Böen aber dennoch hervorragende Höhelaufeigenschaften. Man hat das Gefühl der Schirm hat überhaupt kein Zug aber trotzdem zieht man gut Höhe. Handling und Dreheigenschaften sind wunderbar leicht und direkt. Abgestellt driftet er sehr gut mit.

Der 7er fühlt sich an wie ein 6er und hat ein Lowend wie ein 8er. Ein absoluter must have für die Welle."

 

 

Ozone rider Mark, seit 2013 mit den Reo unterwegs bringt es mit wenig Worten auf den Punkt: "The Ozone designers have made the perfect wave kite, time to get slightly longer boards and surf the wave properly."

 

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