Der Ozone Chrono V2 - und was sagen unsere Rider über ihn?

Frank "Famousfrank" Rosin - Hydrofoiler & Kiteloop-Legende

Frank: "Gestestet wurde der Chrono V2 in 9m in Kombination mit hydrofoil:
Der Chrono V2 ist ein fähiger Hochleister mit sehr guten Werten in allen Bereichen, dabei aber nie so extrem wie der R1.
Der Chrono wandert nicht ganz so weit an den Windfensterrand und liefert einen angenehmen Grunddruck was sehr hilfreich bei foil-Manövern ist. Die Leichtwindeigenschaften sind sehr gut, mit hydrofoil geht der 9m Chrono V2 bereits unter 10 kts und hat nach oben hin ordentlich Reserven. Ein Tipp für alle die nach Leistung suchen, aber dabei ein ausgewogenes und unkompliziertes Handling nicht verzichten wollen."

 

Gunnar Biniasch

"Die Chrono V2 Kites sind meine erste Wahl für Airstyle und Big Air. 

Der grosse Windbereich, einfaches Handling, hohe Stabilität und Hangtime sind in dem Freeride Matten Bereich unschlagbar.
Ich fliege die Kites am liebsten immer im obersten Windbereich wenn ich Airstyle trainiere, und sie machen das hervorragend mit.  Wenn man eine 15m2 Matte bei 25+ Knoten startet ist es sehr wichtig das sie sich schnell füllt ohne irgendwelche Klapper, sonst kann es sehr schnell brenzlig werden.  Die Chrono V2 füllen sich fast so schnell wie Open-Cell Mattenkites ohne das man sie gross ausbremsen muss.  Ich bin noch nie einen Mattenkite geflogen der sich so leicht starten lässt.  Vorfüllen musste ich die Chrono V2 nie.

Die Leistung der Kites ist enorm.  Sie ist zwar keine hardcore Racemaschinen, müssen sich aber nicht auf dem Kurs verstecken.  Die Waage-Leinen sind robust und nicht so dünn wie beim Vorgänger oder R1 und  ist wesentlich besser für die Haltbarkeit und Handling da sich die Leinen nicht so leicht verheddern können und weniger schrumpfen.

Ich leibe Kites mit viel Lift und Hangtime. Wenn man sie überpowert fliegt, brauch man nur an der Bar ziehen und es geht wie in einem Fahrstuhl nach oben.  Wer das noch mit hoher Geschwindigkeit und Pop kombiniert kommt ich beachtliche höhen.  Oben angekommen halten die Chrono V2 einen schön lange in der Luft und setzten den Rider immer sanft wieder ab. Auch wenn man sich ein bisschen versteuert landet man immer sanft.

Repower ist mir bei solchen Bedingungen sehr wichtig.  Die Chrono V2 lässt sich sehr gut über die Bar depowern, aber auch sehr leicht durch Kantendruck ausbremsen.  Sie stehen auch voll gedepowert am Windfensterrand bock stabil ohne das die Tips kollabieren oder wackeln.

Ich bin von den Schirmen schwer begeistert und ich freue mich schon auf all die Neuen Airstyle Tricks die ich lernen werde dank der Leistung dieser Kites."

Arne Stalljahn

 
Arne: "Nachdem Ozone mit dem Chrono 1 für mich ein neues Kitegefühl im Freeride und Leichtwindbereich hervorgerufen hat war ich unglaublich gespannt auf den Nachfolger.
Im Herbst letzten Jahres war es dann soweit. Von der Quadratmeterzahl 12 und 9 beim V 1 habe ich mich beim V 2 für die Größen 11 und 7 entschieden.
Schon beim Auspacken kamen die ersten positiven Überraschungen. Der Schirm wirkte noch mal ausgereifter und durchdachter. Die Waagleinen, ein kleiner Schwachpunkt beim V1, wurden verstärkt, die Befüllungskammern etwas weiter nach außen versetzt und die Waage um eine Ebene erweitert.
 
Die Ergänzungen machen sich schon beim Start sofort bemerkbar. Kaum hat man den Kite über eine Seite hoch gezogen hat er sich schon komplett befüllt. Beim Fahren setzte sich das gute Gefühl in Form von unglaublicher Flugstabilität weiter fort. Selbst nach missglückten Sprüngen und Tricks bekommt man ihn kaum zum Einklappen. Auch im gedropten Zustand hält er wesentlich länger die Luft und ermöglicht einen leichteren und schnelleren Relaunch.
 
Die Größenwahl hat sich für mich mit gut 70 kg als genau richtig erwiesen. Generell ermöglich einem der Chrono immer ein paar Quadratmeter kleiner zu fliegen als die anderen am Spot.
Geht der Wind an Tagen auch gerne mal unter 10 Knoten verlängere ich die Leinen auf 30 Meter. Alle Sessions mit 10 Knoten plus heißt für mich 131 er Board und ein riesen Grinsen auf dem Gesicht. Der 11 er ermöglicht einem schon im untersten Windbereich einen hervorragenden Lift, der in einer langen Hangtime endet. Durch die beeindruckenden Höhelaufeingenschaften holt man die vernichteten Meter spielend wieder rein. Frischt der Wind etwas auf ermöglichen es die gute Depower und die geringen Querkräfte  gut getimte Absprünge zu setzten, die in segelgleichen Sprüngen in beeindruckender Höhe enden. Die Zeit in der Luft kann man für jegliche Tricks verwenden oder einfach nur die Aussicht genießen.
 
An Tagen ab 15/16 Knoten greife ich zum 7 er Chrono. Die kleinste Größe vom Chrono V 2 beeindruckt vor allem durch ihre Schnelligkeit und Agilität. Der Lift ist im Vergleich zum 11er wesentlich explosiver und bei den Sprüngen kommt man um einen Landeloop kaum noch herum. Die "Slide-Phasen" bei Tricks wie Darkslide oder Handwash sind wie beim 11 er beeindruckend. Durch den runden, recht großen Radius beim Loop sollte man die Bar konsequent einlenken und wird mit einem enormen Querversatz belohnt.
 
Ich bin von dem V 2 absolut begeistert. Ozone hat es geschafft die Leistung des Chrono 1 zu übernehmen und den Nachfolger durch gezielte Verbesserungen noch mal ausgewogener zu gestalten. Das schnelle Befüllen, das stabile Flugbild, der leichtere Relaunch und das hervorragende Lenkverhalten ermöglichen es auch Mattenneulinge sofort Spaß mit dem Schirm zu haben. Wer im Leichtwindbereich absolute Performance sucht und sich gerne hoch raus schießt und lange in der Luft bleiben möchte wird um den Chrono V 2 nicht mehr herum kommen."

 

Kundenfeedback - Stefan Schaller

Stefan:
"Kiter seit 2003.
Seit dem Frühjahr 2014 bin ich eigentlich nur noch mit dem Hydrofoil unterwegs. Häufig werde ich gefragt, ob ich denn gar kleine Lust mehr auf ein Twin habe - v.a. wenn ich bei weit über 20kn Grundwind raus gehe. Für mich ist die Antwort leicht: Foilen macht mir einfach mehr Spaß, Böen lassen sich dank des Fliegens eines viel kleineren Kites (locker halbe Größe im Vergleich zu den andern Kitern auf dem Wasser - sprich 7 wenn andere einen 15er nehmen) leichter handhaben, zudem kein Schlagen im Kabbel und Springen geht mit dem Foil auch super.
Hier im Fränkischen Seenland war ich einer der ersten Foiler - doch hat sich dies seit diesem Sommer schlagartig geändert."

Über den Chrono V2 in 15m: "Wenn man den neuen ChronoV2 auspackt, fallen einem sofort die neuen Waageleinen auf. Diese erinnern sehr stark an die Waageleinen der Frenzy/Summit und sind um einiges stärker geworden als die des Chrono1 bzw. des R1. Zudem ist der neue Kite nicht mehr ganz so extrem gestreckt und in der Mitte etwas breiter geschnitten. Diese Kombination lässt einen schon vor dem ersten Fliegen vermuten, dass die Stabilität eine große Rolle bei der Entwicklung gespielt hat. Spätestens beim Starten des Kites bestätigt sich das. Er füllt sich sehr schnell, klappt ruck zuck seine Ohren aus und bleibt sehr stabil am Himmel stehen - wie angenagelt trifft es fast besser. Der ganze Startvorgang geht nun viel einfacher vonstatten, kein Vergleich zum Chrono1, den man mit Bedacht hochziehen musste. Ein Vorfüllen ist bei einer Matte zwar immer sinnvoll - doch notwendig ist es beim Chrono V2 eigentlich nicht mehr. Die Fluggeschwindigkeit hat sich meiner Meinung nach kaum verändert, mir fällt aber ein etwas höherer Grunddruck auf. Deutlich verbessert wurde auch das Wasserstartverhalten. Zudem fliegt der neue V2 nicht mehr so extrem an den Windfensterrand - für einen Racer wäre das ganz klar ein Nachteil - für entspanntes/sicheres Fahren sehe ich das aber eher als Vorteil.
Im Loop verhält sich der V2 sehr stabil, dreht sauber und generiert einen ordentlichen Druck. In den Halsen ist dies ein klarer Vorteil da man sich nicht überfordert fühlt, sondern der Loopvorgang sehr kontrolliert stattfindet. Dabei ist es egal ob man die Halse geflogen oder mit dem Board kurz auf dem Wasser fährt (wie mit einem Waveboard). 
Bei wenig Wind generiert der 15er V2 schon einen ordentlichen Grundzug was beim Foilen den Vorteil hat, dass man schnell angleiten kann und dann eine kleine Gewichtsverlagerung genügt um „abheben“ oder „fliegen“ zu können.

 

 

 

 

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