Der Ozone R1 - das sagen unsere Rider


"Ohne Kompromiss designed und mit der bewährten Technologie des Chrono ausgestattet, entwickelt der R1 atemberaubende Geschwindigkeiten und Performance. Die saubere Anströmkante, die gleichmäßige Oberfläche und die Anzahl an Zellen erwecken eine Vorahnung auf das, wozu der R1 im Stande ist. Aber es sind die Dinge die man nicht sehen kann, die diesen auf Racing zugeschnittenen Kite so speziell machen. Sein Feedback an der Bar und die Reaktionsfreudigkeit dieses hochgestreckten Flügels sind einzigartig." So euphorisch wird der R1 von Ozone beschrieben - aber was sagen unsere Rider - nach einer kompletten Saison mit dem R1 im Racebetrieb auf Schnee, Land und Wasser wurde es Zeit, die Jungs, die in Deutschland mit diesem Flügel unterwegs sind nach Ihrer Meinung zu befragen. Viel Spaß mit dem Feedback!


Gunnar Biniasch - Ozone Teamrider Hydrofoil, Race und Old-School / Hangtime

Gunnar: "Zum Foilboarden fliege ich die R1 in 7, 11 und 15m2. Diese Range reicht auf Fuerteventura für mein Gewicht völlig aus. Sie decken alles von 3 bis 30 Knoten ab. Was mich gleich begeistert hat ist das die R1 gar nicht so schwer zum Fliegen sind. Der Start am Strand ist recht unkompliziert. Ich muss sie nichtmal vorfüllen, und kann sie einfach und sicher leer starten. Sie füllt sich sehr schnell und steht fast sofort stabil am Windfensterrand. Diese Stabilität kann ist der geraden Anströmkante zu verdanken. Diese vermindert das “Spanwise Flow” (die Luft stömt diagonal über den Flügel) das normalerweise zu Klappern oder gar zum Einklappen der Tips führt.


Bei dem kleinsten Hauch (3 Knoten) kann man den 15ner immer noch sehr kontrolliert im Zenit halten. Ewiges hin und her lenken und durchloopen ist nicht mehr nötig.


Die Leistung dieser Kites ist einfach genial. Auf bei fast null Wind legt die Strömung super schnell an, und der Kite zieht sofort los. Das ist enorm wichtig beim Foilboarden in super Leichtwind Bedingungen. Die Range der R1 ist auch wesentlich grösser als man denkt. Sie haben für einen Hochleister enorm viel De-Power durch die Bar, und kann aber auch sehr leicht durch Kantendruck an den Windfesterrand gedrückt werden. Durch den satten Lift sind Manöver wie Foiling Gybes und Tacks viel einfacher. Springen ist ein Traum. Die R1 zieht wie ein Fahrstuhl hoch und die Hangtime sucht Seinesgleichen."



Maximilian Thomas - Ozone Teamrider im Buggy

Max: "Nach einem halben Jahr intensivem Testen des Ozone R1 lässt sich sagen - Ozone hat es noch einmal geschafft, die Performance der Chrono zu steigern. Die anfänglichen Befürchtungen der Kite könnte durch die nochmals gesteigerte Streckung an Agilität einbüßen, war direkt zu Beginn wieder verschwunden. Es ist nicht nur eine klare Steigerung der Leistungsperformance zu spüren sondern auch die Stabilität konnte verbessert werden - ein Einklappen der Tipps ist nicht mehr vorhanden. Durch die verbesserten Flugeigenschaften kann die Konzentration größtenteils für den perfekten Kurs verwendet werden.
Abschließend lässt sich der R1 mit drei Worten beschreiben: Performance, Schnelligkeit und Stabilität! EINFACH AMAZING!"


Florian Gruber - Ozone Int. Teamrider Kiteracing / Hydrofoil

Florian: "Das es noch mal eine große Steigerung zum Chrono gibt hatte ich erst nicht gedacht. Doch der R1 zeigt was möglich ist. Trotz das auf Race ausgelegte Profil ist er stabiler und drehfreudiger. Aber nicht nur bei den Rennen ist dieser Kite meine erste Wahl. Besonders zum Leichtwind-Freeriden ist der R1 eine Waffe. Mit dem Foil die Küste entlang cruisen oder schon bei 8 Knoten 10 Meter hohe Sprünge hin legen.
Solche Momente sind einfach unbezahlbar, wenn alle anderen am Stand auf mehr Wind warten und du schon von am Rocken bist :). Aber auch die kleinen Größen machen mächtig spaß und verhalfen mir das Coast 2 Coast zu gewinnen.
Jetzt steht der Winter vor der Tür und da darf natürlich eine Matte zum Snowkiten nicht fehlen. Mal schauen was für ein Speed aus dem R1 raus gelockt werden kann. Überzeugt euch selbst."


Frank "Famousfrank" Rosin - Kiteloop-Legende, Hydrofoil-Verrückter

Frank: "Getestet wurde der R1 in 7m und in 11m in Kombination mit hydrofoil:
Der R1 in einem Begriff zusammengefasst: "hochgezüchtete Rennmaschine"! Die Leistungen des R1 in den Bereichen Geschwindigkeit und mögliche Winkel beim Höhe fahren sind überragend. Dazu kommt eine enorme Leistungsentfaltung bereits im untersten Windbereich. Zunehmender Wind wird Bedingungslos in Geschwindigkeit umgesetzt
Solche extreme Performance erfordert einen sehr geübten Piloten um das was der R1 an Leistung bereit stellt auch entsprechend kontrolliert auf’s Wasser zu bringen. Ein extremer Kite für eine kleine Zielgruppe mit klaren Leistungsanforderungen vor Augen: ultimative Race-Performance!"


Sebastian Thomes - Ozone Teamrider im Buggy

Seb: "Nachdem ich meine R1 Range bestehend aus 8, 11 und 15qm Mitte Juni dann endlich bekommen hatte, habe ich mich sehr auf die ersten Tests im Buggy sowie auf Wasser gefreut. Ende Juni war es dann endlich soweit, auf der Insel Fanö konnte ich alle Größen sowohl im Buggy als auch auf dem Wasser ausgiebig testen.

Zugegebenermaßen hatte ich anfangs doch etwas Respekt, obwohl Foilkites und auch Depowerfoils nicht Neues für mich sind. Beim ersten Start des R1 waren jedoch sämtliche Zweifel sofort verflogen. Kein Einklappen der Tips, ein schnelles Befüllen der Kammern und der R1 steht wirklich wie eine 1 in der Luft. Meiner Meinung nach hat sich die Stabilität zum Chrono nochmals verbessert und er ist definitiv nicht schwieriger zu handhaben.

Lediglich das Steuer- und Drehverhalten ist nicht mehr ganz so agil wie beim Chrono was wohl auf den höheren AR-Wert zurückzuführen ist. Was die Leistung angeht war ich begeistert, soweit ich das beim freien Fahren beurteilen konnte. Ein endgültiges Fazit wird daher wohl erst nach mehreren Renneinsätzen möglich sein. Die Raum- und Kreuzwindeigenschaften sowie der unglaubliche Lift sind jedoch natürlich schonmal sehr vielversprechend."

 


Marc Grübener

Marc: "Dachte man beim Chrono V1 irgendwann wäre mal das Ende der Fahnenstange erreicht, kommen Rob und seine Jungs daher und hauen den R1 raus. Da haben wir uns natürlich nicht lumpen lassen und mussten dem Teil mal etwas genauer auf den Zahn fühlen.
Der 17er war der erste R1, den ich testen durfte. Schon der zweite Takeoff beim Hangsegeln mit dem Landboard zeigt, dass es eben kein Chrono mehr ist. Er fliegt so weit an den Windfensterrand wie bislang kein anderer Kite auf dem Markt. Dadurch ging es mit dem R1 beim Hangsegeln eben bedeutend weiter und höher als je zuvor. Auch bei wenig Wind springt es sich mit dem R1 ziemlich sportlich. So geht der 11er auf dem Foil trotz seinen 61 Zellen so früh, dass man sich fragt, ob man überhaupt noch was Größeres braucht. Seine abartige Fluggeschwindigkeit kann man beim Sprung ziemlich direkt in Höhe umsetzen.
Beim Befüllen verhält er sich verblüffend stressfrei und auch unproblematischer als der Chrono V1. Für einen derart rennlastigen Kite hätte ich ihn wesentlich instabiler erwartet. Auch hier ist er eher etwas stabiler als der Chrono V1. Der R1 giert ziemlich in Richtung Windfensterrand. Steht man mit dem Kite am Land, will er bei böigen Bedingungen gern mal an der Bremse gehalten werden.
Reinrassig auf Leistung getrimmt geht es mit dem R1 grundsätzlich vorwärts. Dass er aber doch so stabil und entspannt zu fliegen ist, hätte ich von einem Hochleister dieser Art nicht erwartet."


Kundenperspektive: Stefan Schaller

Stefan: "Hier ist mal Angaben zu meiner Person: Kiter seit 2003 und seit dem Frühjahr 2014 bin ich eigentlich nur noch mit dem Hydrofoil unterwegs. Häufig werde ich gefragt, ob ich denn gar kleine Lust mehr auf ein Twin habe - v.a. wenn ich bei weit über 20kn Grundwind raus gehe. Für mich ist die Antwort leicht: Foilen macht mir einfach mehr Spaß, Böen lassen sich dank des Fliegens eines viel kleineren Kites (locker halbe Größe im Vergleich zu den andern Kitern auf dem Wasser - sprich 7 wenn andere einen 15er nehmen) leichter handhaben, zudem kein Schlagen im Kabbel und Springen geht mit dem Foil auch super. Hier im Fränkischen Seenland war ich einer der ersten Foiler - doch hat sich dies seit diesem Sommer schlagartig geändert."


Über den R1: "Nach dem Auspacken wirkt der 7er R1 richtig „süß“ - doch es fällt schon in der „Größe“ auf, dass er eine sehr starke Streckung hat.
Wichtig beim Starten des R1 ist es, dass man ihn gut vorfüllt (v.a. bei einem Grundwind, der seinem Einsatzzweck auch entspricht) und Erfahrung mit dem Starten kleiner Matten hat. Der R1 dreht sich ansonsten schnell über seine Längsachse und überfordert damit einen Anfänger. Bei viel Wind ist es zudem ratsam, den Kite am Windfensterrand zu starten oder besser gleich sich durch Starthelfer unterstützen zu lassen.
Nach dem Füllen/Starten steht der R1 extrem stabil am Himmel - selbst unter extrem böigen Verhältnissen kommt es nicht zum Klappen oder gar Invertieren. Beim Fahren fliegt er sehr weit an den Windfensterrand und generiert für seine Größe sehr viel Power. Loopen ist mit dem R1 kein Problem - er fliegt sehr sauber durch, keine Ohrenklapper, Druck sauber abrufbar. Man muss dabei aber aufpassen, dass man ihn nicht zu stark anpowert, da man ihn dann leicht zum Teller bringen kann.
Erstaunlich ist die Power, die der R1 in 7 erzeugt. Ein Foilen ist mit ihm extrem früh möglich. Auf dem Wasser war ist schon, als andere Foiler mit 15er Matten draußen waren ;-)"


Im überpowerten Bereich verhält er sich auch noch gutmütig, doch sollte man als Foiler schon wissen, dass ein R1 in 7 bei 35kn und mehr gepaart mit einem Racefoil (Spotz2 Racesetup) fast schon eine „Waffe“ ist.






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