Ein Blick hinter die Kulissen von Ozone

 

Rou vom großartigen Onlinemagazin Iksurfmag hat in einer seiner winterlichen Ausgaben einen Artikel über den Background der Marke Ozone veröffentlicht. Ozone Gründer Matt Taggart hat sich viel Zeit genommen die Fragen des Redakteurs zu beantworten. Viel Spaß mit dem Interview: Ozone ist eine der ursprünglichen Marken in dem Geschäft, allerdings war ihr Wachstum nicht so schnell wie das manch anderer Hersteller. Geleitet von einem bescheidenen, aber überaus engagiertem Team haben sie in den vergangenen Jahren die Race Szene dominiert und einige der besten Kites auf dem Markt produziert. Wir sprachen mit Matt Taggart, um ein wenig mehr über das zu erfahren, was hinter den Kulissen abläuft...

 

 

Ozone ist eigentlich für seine Gleitschirme bekannt, wann habt ihr angefangen Kites zu bauen und was war die antreibende Kraft dabei?

Rob, Mike und David haben Ozone Paragliding 1999 gegründet. Ihre erste Kitekonstruktion war ein 4-Leiner Stuntkite für Tage, an denen zu viel Wind zum Gleitschirmfliegen war. Er hieß LD STUNT und kam im Jahr 2000. Der Kite hat wirklich Laune gemacht und blieb auch für die Jahre danach in unserem Produkt-Lineup. Rob war schon zu diesem Zeitpunkt am Kitesport interessiert und mit dem Wachstum des Sports sah er das Potential darin.

Zu dieser Zeit arbeitete ich für einen anderen Gleitschirmhersteller an deren Kite-Line und oft traf ich Rob bei den Gleitschirmwettkämpfen. Ich kitete jeden kitebaren Tag, den ich nur erhaschen konnte und als Rob den Vorschlag machte, dass ich zu Ozone wechseln könne, formten wir 2001 Ozone Kites Ltd mit dem Ziel, Tubekites zu entwickeln. Leider konnten wir keine Einigung mit Bruno Legaignoux, der das Patent auf Tubekites hatte, finden.


In dieser Zeit entdecken wir Snowkiten für uns und beschlossen, uns auf diese Seite des Sports zu konzentrieren. Rob und David hatten schon in 2001 einige innovative Konstruktionen für einen Foilkite mit Waage. Wir sind der Ansicht, dass die Industrie schon früher mit der Entwicklung durchgestartet wäre, wenn wir damals in der Lage gewesen wären, eine Lizenz zu kaufen.

 

Ozone startete 2001 mit der eigenen Fabrik durch, wo ist ihr Sitz und produziert ihr auch Kites für andere Marken?

David Pilkington, einer der Ozone Konstrukteure und Gründer zog nach Vietnam nachdem er viele, viele Enttäuschungen mit den Zulieferern aus Vietnam und China erlitten hatte, die wir damals nutzten. Er entschied sich dafür sich voll und ganz zum Wohle der Firma zu verpflichten und startete das Projekt der eigenen Fabrik. David schaffte dabei Unglaubliches mit einem Team voller passionierter und erfahrener Mitarbeiter. Es ist eine überragende Produktionseinrichtung auf die wir alle sehr stolz sind. Wir stellen ausschließlich Ozone Produkte her, darunter Gleitschirme, Kites und die verschiedensten Zubehörteile dafür.

 

Wo liegen die Vorteile einer eigenen Fabrik für die Produktion?

Wir lieben die Flexibilität, die uns unsere eigene Produktion bietet. Kombiniert mit der unglaublichen Qualitätskontrolle, die es uns ermöglicht Genauigkeiten im Bereich von einem Millimeter zu erreichen ist es nur so möglich, die leistungsstarken Konstruktionen heutzutage überhaupt zu realisieren. Außerdem lieben wir die Tatsache, dass wir nicht in den typischen Bestellprozesskreislauf von 4-6 Monaten gezwungen werden können. Andere Fabriken fordern genau das und was viele Marken zwingt, gelegentlich Kitekonstruktionen in Produktion zu geben, die noch nicht „ausgereift“ sind. So enden viele in der Situation, Produkte auf dem Markt bringen zu müssen, die sich niemals verkaufen lassen und letztlich nur Staubfänger in den Shops darstellen - was auf lange Hinsicht betrachtet nur der Industrie schadet.

 

 

Was ist der schwierigste Part beim Herstellen eines Kites?

Unsere Fabrik, das großartige Team und die Prozesse, die David auf die Beine gestellt hat, sind so gut, dass es eigentlich nicht schwer für sie ist, einen Kite herzustellen. Der härteste Part für uns ist es, das Design darauf zu bekommen!

Es ist wohl angebracht zu sagen, dass die Marke in den vergangenen Jahren wahrlich gewachsen ist , nicht zuletzt ist als Grund hierfür der Erfolg im Race Team zu nennen, wozu eure Kites beigetragen haben. Wie kam der Ozone Edge dazu der Liebling der Racer zu werden?

Der erste Edge kam 2007 auf den Markt und war eine absolute Boost-Maschine, er zog ordentlich Upwind und hatte Unmengen an Leistung auf Abruf. Mit vielen verschiedenen Fortbewegungsmitteln sind wir bislang Rennen gefahren, seien es Hang-Glider, Gleitschirme, Motorräder oder sogar Yachten. Als das Kite Racing also kam, war es ein natürlicher Fortschritt für uns da weiter zu machen. Dank Leuten wie Chip Wasson und dem St. Francis Bay Yacht Club blühte das Kite Racing regelrecht auf und begann, eine solide Rennserie zu werden. Der Edge, der er solch eine Hochleistermaschine war, wurde der Kite, den man für solche Zwecke brauchte. Unsere Herkunft aus der Konstruktion von Hang Glidern und Gleitschirmen war offensichtlich ein Vorteil. Vielen Dank an Chip, da er das Racing richtig voran gebracht hat. Schon damals war er mit einem Foilboard unterwegs und fuhr den Edge. Von da an infizierte Chip einfach Jeden und wir konzentrierten uns darauf den ultimativen Racekite zu entwickeln, und so kam es dann auch und wir entwickelten die ultimative Boostmaschine. Die meisten unserer verkaufen Edges werden auch weiterhin für den Freerideeinsatz genommen und vielen Leuten ist nicht bewusst, was für ein legendärer Kite es im Grunde ist.


All diese Extra-Publicity muss doch fantastisch gewesen sein, besonders in einem Sport mit so vielen riesigen Marken...

Na klar, es war ein großartiger Schub für uns alle und es war aufregend, Teil eines neuen Bereichs in diesem Sport zu sein. Die Kindertage einer Jeden wachsenden Sportart bedeuten immer extrem viel Spaß mit so vielen neuen Dingen, die es zu lernen gilt. Genau so wie es damals beim Snowkiten für uns war, als wir den Frenzy veröffentlichten, den ersten speziell zum Snowkiten entwickelten Kite.


Ozone ist dennoch ein relativ kleines Team oder; wie viele Beschäftigte habt ihr derzeit?

Ja, genau, ich glaube wir werden immer noch als kleiner Fisch in der Industrie gesehen. Das Team insgesamt ist nicht ganz so klein, allerdings habe ich keine Ahnung wie viele Beschäftigte die großen Fische wie North und Cabrinha haben. Das Konstruktionsteam für Gleitschirme hat in Frankreich seinen Sitz: Dav, Luc, Fred und Russ zusammen mit unseren Wunderfrauen, die die gesamte Verwaltung machen, Karine, Chloe und Isabelle und darüber hinaus Matt und Loren in den USA. Iain, der Ozone Kites General Manager ist zusammen mit Hannes (Marketing) in Barcelona und ich, Rob, Torrin, Andy, Dominik und Nick sind in Neuseeland. Die allgemeine Gruppe MD, Mike hat ihren Sitz in der UK und in Frankreich und natürlich haben wir da noch David und sein unglaubliches Team in der Fabrik in Vietnam. Es ist eine ziemliche Gemeinschaft von passionierten Talenten mit dem Ziel Flügel mit überragendem Feeling und Performance zu konstruieren.

 

Im Folgenden hat Matt sich die Zeit genommen, das Ozone R&D Team nochmal vorzustellen:

 

Rob Whittall - Ozone Kites & Speedwing Designer.
Robbie is somewhat of a legend in the Paragliding and Hang-gliding world having been the 1st pilot to win the Hang-gliding and then the Paragliding World Championships and at such a young age. Rob was only 18 and 19 when he won those major World Championship events. Rob started Hang-gliding when he was 15 and had grown up with the sport as his father was one of the original Hang-gliding pioneers back in the early 70’s. Rob started working within the Hang-gliding industry aged 16 and soon became the leading test pilot for the worlds leading designers at that time. When Paragliding started Rob was straight away a leader in that field and test pilot but started trimming paragliders with the designers at that young age so his experience of knowing what to do to a design to make it work or fly better is incredible. Having worked for the leading designers in his early career his knowledge grew so combined that with him being one of the worlds best pilot his feeling was akin to being a bird, in my opinion that is why Robs designs are so amazing. Rob truly understands what the wing is doing in the air, he can feel it, he has trimmed thousands of Hang-Gliders and Paragliders in his career and his understanding of that is incredible to witness 1st hand. Rob used to design the ozone Paragliders as well as the kites but in 2004 Robs love for kiting took over and he concentrated full time on the Kites design along with the Ozone Speedwings.
Combing that with Robs knowledge of our own bespoke CAD design software that we continually invest in and evolve make for a formidable designer.


Torrin Bright - Product & Media Manager
Torrin grew up kiting thanks to his fathers early involvement in the sport having been the leading retailer and school for surfing, windsurfing and Kitesurfing in New Zealand. Torrin started his kiteboarding career competing very early and soon made the North Young Blood Team competing on the PKRA Tour.


Torrin joined Ozone at our design office in New Zealand when he was 17 with his main role as Robs right hand man and tester. Torrin is an incredible young man, extremely talented in all areas and a lovely character to be around. He soon developed a love for media, creating videos and his role soon developed into our media manager. Torrin recently became our product manager and is in charge of all the products development schedule and hardware development working alongside Rob and Dominik to perfect the large range we offer for Snowkiting and Kitesurfing.

Dominik Zimmerman - Assistant Designer: Dominik has been with Ozone since the early ays when we 1st met him at the 2003 Corono Winter Tour Snowkite Championships at the Col de Lauteret. Dom was working for a landkite brand at the time and we loved his energy and obvious talent with foilkites. Dom joined us in 2004 to help with the landkite development and he managed the sales in Germany for a few years. His main role was to assist Rob with the development of our Land and Snowkites (foilkites) and is now Robs assistant designer across our range. Full of energy and passion with a highly critical eye and feel for the kites and all details of a kite model from its bag, bar to the kite itself. Dom splits his time between Europe, New Zealand and Mauritius depending on the seasons working alongside Rob and Torrin full-time. They are a great team and its a real pleasure to watch them at work, a very creative group of fun loving guys with vast technical experience.

Andy Banks - Graphic Designer


Andy was raised in our home town of Raglan, New Zealand and has been creating everything you see graphically for Ozone since 2009. He had just returned from London after many years working in the leading agencies there and since taking Andy on board he has been instrumental in our transition to what we feel is a far better feel and look at Ozone.  Andy's a real pleasure to work with, a very talented creative that somehow always finds the way to develop alongside us the look and feel we wish to put across. Growing up in Raglan surfing everyday his water skills are amazing and if its windy he will be out on his waveboard in a flash. Thats the beauty of us being based in raglan, we are all only 3 minutes drive from our kite spot, flat water and waves are on offer at the same spot, its the perfect base for our design Team.

 

Hilft es, dass ihr euch nur auf Kites konzentriert und nicht auf Boards?

Ja, ich glaube schon es hilft, dass wir uns zu 100% auf die Konstruktion von Kites konzentrieren. Alles was man nebenbei macht ist eine Ablenkung solang man nicht bereit ist ein Team abzuspalten, das sich nur darauf konzentriert. Wir sagen niemals „nie“ und vielleicht passiert es auch eines Tages mal, aber im Moment sind wir noch begeistert mit der Verbesserung von Kitekonstruktionen und Controlsystemen beschäftigt, genau wie mit unserem Service, Systemen, Fabrik und dem Vertrieb.


Als ihr euren ersten Edge gebaut habt, hattet ihr da bereits Racing im Kopf, oder war es ein Freeridekite, bei dem sich rausstellte, dass er super auf einem Racekurs läuft?

Der Edge in 2007 wurde von David konstruiert und sein Ziel war es, den Kite mit der maximal möglichen Leistung anzubieten, der aber trotzdem einfach und mit viel Spaß geflogen werden kann. Also war er für Freeride konstruiert und er ist auch heute noch der Kite, den ich am liebsten fahre, und so geht es den meisten Leuten, die damit durchstarten. Die ultimative Boostmaschine eben, mit knackigem, direktem und intuitivem Handling schießt er Dich bis zum Mond.


Das ursprüngliche Race-Team kam auf euch zu und wollte eure Kites fahren - taten sie das nicht wegen der Leistung?

Chip Wasson war der erste Fahrer, der es mit unseren Kites anging, vielen Dank auch an dieser Stelle an Brian Scheck unseren Vertriebsleiter für die USA. Da unsere Kites auf dem Racekurs alle Anderen stehen ließen, war es logisch, dass die ernsthaften Racer gern mit an Bord kommen wollten.

 


Bleiben wir noch einen Moment beim Race, wie lange habt ihr an dem Chrono gearbeitet?

Rob konstruiert Gleitschirme vermutlich schon länger als er denken kann und natürlich Kites seit 2000. An Closed-Cell Foilkite-Konstruktionen und Buggy-Hochleisterschirmen arbeiten wir schon seit 13 Jahren, daher können wir auf ein hohes Maß an Erfahrung zurückgreifen. Mit dem Chrono Projekt haben wir Ende 2012 begonnen.

Roman, der Besitzer von ELF Kites, konzentrierte sich zu 100% auf seinen stark gestreckten Hochleister Foil und als Ivan 2013 die Europameisterschaften in Italien bei Schwachwindbedingungen gewann, waren wir in einer guten Position, da wir bereits die Konstruktion und den Prototypenbau in vollem Gange hatten.

Wir persönlich lieben einfach die Schwachwindperformance, die diese Konstruktionen bieten und die von Tubekites einfach ungeschlagen ist. Diese abrufbaren Leistungen eröffnen einem völlig neue und aufregende Möglichkeiten in der Konstruktion. Für uns bei Ozone ist das motivierend und begeisternd zugleich.


Es veränderte das Spiel auf dem Racekurs so stark, dass Foilkites beinahe beim Formula Racing verboten sind. Was denkst du über die Politik in dem Sport, wenn es sich so entwickelt?

Politik, nun ja, ich bin die vergangen Jahre immer Rennen gefahren und habe es wirklich geliebt, also hat mich diese Politik dahinter schon ziemlich geärgert. Wir haben es beim Gleitschirmfliegen durchstanden und es sieht leider so aus als ob es beim Kiten das gleiche sein wird. Es ist unglaublich wie eine oder zwei Personen einen Sport auf einmal derart übernehmen können und bestimmen wie es in Zukunft weitergehen soll und dabei die Wünsche der Fahrer, die den Sport ja eigentlich ausmachen, offensichtlich ignorieren.


Vor rund 8 Jahren seid ihr mit dem Kiteteam von der UK nach Neuseeland umgezogen. Wie war es für euch die Koffer zu packen und mit dem Unternehmen auf die andere Seite der Welt zu ziehen?

Ich lernte ein wunderschönes Kiwi Mädel kennen und während eines Besuchs in Neuseeland, um ihre Familie kennen zu lernen, verliebte ich mich in Raglan. Zum Glück wollte Rob auch nach Neuseeland ziehen und wir suchten schon immer nach einem guten Ort für das Headquater unseres Kiteteams. Nun war es eben auf der anderen Seite der Welt! Schlussendlich zeigte sich, dass es ein großartiger Schritt für das Unternehmen war. Das Kiteteam wuchs und nahm die Kiwis Torrin, Andy und Nick auf. Sie bringen so viel mit zu Ozone und so war es einfach eine wundervolle Erfahrung, auch wenn ich die ersten paar Jahre recht wenig Schlaf bekommen habe, um alles mit dem Rest der Welt und deren Zeitzonen geregelt zu bekommen!


Was sind die Vorteile in Neuseeland zu sein, vermisst du nicht das kalte graue Wetter von zu Hause?

Rob und ich verließen GB als wir noch Teenies waren, ich arbeitete seitdem ich 17 Jahre alt war auf Yachten und Rob war zu der Zeit bereits Hang-Gliding- und Gleitschirm-Weltmeister. Also, vermissen wir England... nein. Wir fahren gerne dorthin, treffen uns auf ein Bier mit Freunden oder besuchen unsere Familie, aber ich glaube das wars dann auch schon, fürchte ich!

 

 

Viele Marken haben ziemlich kleine Kiteranges, eure ist allerdings umfangreich, besonders wenn man die Foilkites mit einbezieht. Ist es wichtig eine große Range zu haben, die viele Disziplinen abdeckt?

Wir sind auf jeden Fall der Ansicht, dass das so ist. Es gibt immer Kompromisse, die man bei einer Konstruktion eingehen muss und das drängt einen eben dazu, die Konstruktion für die gewünschte Disziplin auszulegen. Genau wie bei Motorrädern ist beispielsweise eine KTM 450 perfekt, um durch Gelände zu pflügen, eine 1000er Rennmaschine käme dafür eben nie in Frage... es ist also das gleiche wie bei den Kites auch. Dadurch, dass wir unsere Fabrik haben, sind wir in der Lage, eine so umfangreiche Range anzubieten und wichtiger noch, können wir sie jederzeit beliefern, ohne die Lager zu überfüllen, oder Produkte verschleudern zu müssen.


Der Reo ist einer unserer liebsten Wave-Kites, wie viel Zeit steckt ihr in die Entwicklung für einen Kite wie diesen und welche Prozesse durchlauft ihr dabei, testet ihr die Pototypen umfangreich?

In der Regel dauert die Entwicklung rund ein Jahr für jede Konstruktion, oftmals auch länger mit vielen Prototypen die getestet und währenddessen feinjustiert werden müssen. Rob, Torrin und Dom haben den neuseeländischen Winter auf Mauritius und auch einige Zeit in der UK und in Europa verbracht. Dadurch wird sichergestellt, dass unsere Kitemodelle auf dem gesamten Globus getestet werden und das ist ein sehr wichtiger Punkt. Rob und Torrin sind absolute Wellenhunde, das hilft zumindest schon mal beim Reo. Aber Torrin’s Vergangenheit als Freestyler und sein aktuelles top Level im Race stellt sicher, dass all unsere Kites auf einem sehr hohen Level getestet werden. Dom ist unsere Snowkitelegände, er ist Sieger des RedBull Ragnarok Rennens und es ist großartig solche Talent an Rob’s Seite zu haben, da er kontinuierlich an allen Konstruktionen unserer Kite Modelle arbeitet.

Die Fabrik ist ein riesiger Gewinn für die Entwicklung; wir arbeiten sehr zielgerichtet und effizient mir unseren Konstruktionszeiten. Es gibt mit Sicherheit kein besseres Gefühl als einen neuen Prototypen vor der Haustür liegen zu haben und ich bezweifle, dass wir jemals gelangweilt davon sein werden.

 

 

 

Benutzt ihr verschiedene Konstruktionstechniken für verschiedene Kites, ist der Reo beispielsweise schwieriger als der Edge?

Wir halten nichts von zusätzlichem Gewicht und überflüssigem Schnickschnack, durch das der Kite nicht besser fliegt. Wir haben für uns herausgefunden, dass es auf die perfekte Balance in der Konstruktion ankommt. Es sind keine großen Unterschiede im Aufbau zwischen den einzelnen Kite Modellen, denn wir lieben es eben auch mit dem Edge bei 40+ kn raus zu gehen, also muss er eben auch diesen Bedingungen standhalten. Bei der 2015er Range haben wir einige Änderungen in dem Aufbau vorgenommen, wodurch sie noch widerstandsfähiger geworden sind. Das kombiniert mit dem Wechsel zu TEJIN D2 Rip-Stop Segelmaterial und deren TECHNO FORCE Dacron resultiert in der 2015er Range, die so robust ist wie nie zuvor.


Ihr habt eine neue Bar entwickelt, die schon in der Pipeline ist. Findet die Entwicklung dafür ebenfalls in Haus statt?

Ja, alles wird bei uns direkt in Haus zusammen mit dem gesamten Team gemacht und jeder gibt seine Ansichten und Ideen an Nick unseren CAD Experten und Hardware Konstrukteur weiter, der anschließend Leben in diese Ideen bringt. Erst stellen wir Modelle her, um beurteilen zu können, wie die Produkte aussehen und sich anfühlen werden. Danach wird an Prototypen gearbeitet und diese werden getestet, noch bevor bestimmte Module festgelegt werden. Es ist ein langer Prozess und wir testen alles im direkten Einsatz mehr als 18 Monate lang genauso wie wir jede Komponente einem Belastungstest unterziehen und alle Materialien testen.

 

 

 

Ihr habt ein ziemlich unauffälliges Team und doch sind einige der besten Fahrer der Welt darunter. Wie sucht ihr nach Ridern, oder finden die Rider euch?

Wir waren in der glücklichen Lage, dass Rider auf uns zu kamen und wir tun was wir können, um sie zu unterstützen. Es ist eine großartige Truppe und wir sehen uns gerne als eine Familie an, die den Spaß immer im Fokus hat. Wir sind kein Unternehmen, das von Resultaten getrieben ist. Beim Racing ist es dank unserer genialen Konstruktionen und den großartigen Ridern, die sich für Ozone entschieden haben, einfach so gekommen. Vielen Dank an alle da draußen, die ihr das hier lest.

 

 

Was macht einen großartigen Prorider in deinen Augen aus?

Wir lieben die Sorte die am Boden geblieben ist und zugänglich ist und mit denen man einfach Spaß haben kann.


Was unterscheidet Ozone von den anderen Marken da draußen?

Unsere Vielfalt und die Liebe zu allen Kitesportarten kombiniert mit unserer Spitzenproduktionsstätte.

 

 

 

 

Dank Dir Matt, dass Du Dir die Zeit genommen hast.

 

 

...weitere Infos zu unserer eigenen Fabrik und den Hintergründen von Ozone findet Ihr auch hier: http://www.ozonekites.de/warum

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