Ozone Wavecoaching mit Teamrider Marc Ramseier in Kapstadt

 

Beflügelt vom begeisterten Feedback und der steilen Lernkurve der zwanzig Teilnehmer des von Ozone Teamrider Marc Ramseier im September durchgeführten Ozone Wave Coachings in Klitmöller, boten wir das Format für den Ozone Kundenstamm jetzt in warmen Gefilden und in großen, anspruchsvolleren Wellen sowie bei konstanteren Windbedingungen exklusiv für acht "advanced-level waveriders" sowie acht "wave experts" an. Ziel der beiden Stops, die vom 9. bis 16. Februar 2015 und vom 24. Februar bis 3. März 2015 durchgeführt werden bzw. wurden, ist der winterliche Traum eines jeden Wellenliebhabers: Kapstadt, Südafrika, sein! Mehr Informationen zum Inhalt der Coachings findet ihr hier verlinkt.

 

Der Videoclip über das erste der beiden Coachings vermittelt einen Eindruck der vergangenen Woche, die es wirklich in sich hatte. Wind und Wetter spielten mit - die Gruppe war ein Traum und es bleibt letztlich nur zusammenzufassen, dass sechs Tage zu kurz sind - SO schön war es. Viel Spaß damit, mit den Bildern und einem kurzen Bericht. Wen es dann reitet: Für das Advanced Camp ab Dienstag kommender Woche haben wir noch vier Plätze zu vergeben.

Am Vorabend des ersten Coachingtages lernten sich die sieben Teilnehmer des expert level coachings, unser Coach Marc Ramseier, Jonas Steffen, der für die Videoaufnahmen zuständig war und ich bei einem Willkommens-Bier und Braii in unserem Zuhause für die kommende Woche kennen.


Der Abend wurde ein perfekter Auftakt für die Woche: Schon am ersten Abend wurde eigentlich non-stop gelacht, Spots und Material wurden diskutiert und kommentiert und Erfahrungen wurden ausgetauscht. Fast alle Teilnehmer dieser ersten Gruppe sind bereits seit Jahren in der Welle unterwegs und dafür auch weit und viel gereist. Umso mehr Geschichten gab es zu erzählen. In der Folge war die erste Nacht nicht wahnsinnig lang, aber die leichte Müdigkeit am nächsten Morgen lohnte sich: Bereits am Ende diesen ersten Abends war sich niemand mehr fremd, die Gruppe hatte sich gefunden. Die ersten beiden Tage des Camps boten dann, nach dem täglichen, von unserer guten Seele des Hauses Pia liebevollst kredenzten Frühstück, auch ausreichend Zeit auf dem Wasser.

Platboom, Witsands und die Nordspots funktionierten auch in den folgenden Tagen perfekt - Optimale Bedingungen um das in der morgendlichen Theoriestunden erlernte in der Praxis umzusetzen. Die Rider konnten sich in verschiedenen Bedingungen, von kopfhoch laufenden, sauberen Side-Off Wellen für den 10er Reo bis hin zu ruppigem Sideshore für den 6er ausprobieren und in der abendlichen Videoanalyse gemeinsam mit Marc erörtern, an welcher Stelle man den Kite sinnvoller hätte lenken können, wo das Board falsch belastet wurde oder wo das Timing nicht stimmte. Der Effekt dieses Video Coachings auf die Motivation, an sich zu arbeiten und sich zu verbessern war in der „Ozone Wave Wizards“ Gruppe phänomenal: Es gab Tage, an denen wir acht Stunden auf dem Wasser verbrachten.

Dieser professionelle Ansatz hielt sich auch am dritten Tag, an dem wir zunächst am Sunset Beach in kleinen, aber sauberen Wellen stundenlang übten, Kite- und Board-Steuerung perfekt aufeinander abzustimmen um dann, am Abend weiter nach Derde zu ziehen. Hier waren die Wellen etwas größer und alle konnten noch eine schöne Sunset-Session eintüten.

Nach einem windstillen vierten Tag, den die Gruppe damit verbrachte Wunden zu lecken oder sich am Long Beach mit dem Wellenreiter in die Fluten zu stürzen, legte der Wind am Samstag in Sunset wieder los bevor er an Nico's Geburtstag die allerbesten Bedingungen am Kap bescherte. Dieser Abschluss hätte, von übergriffigen Affen mal abgesehen, nicht perfekter laufen können. 7er Kites und große Wellen rundeten das Wavecamp perfekt ab.


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