This thing about Ireland

 

Ein kleiner Rückblick auf die erste Hälfte des irischen Winters. Schön war's - und stürmisch. Oftmals zu stürmisch. Seit Anfang Dezember jagten und jagen die Tiefdruckgebiete einander über die Insel. So schickte selbst der Brausehersteller Redbull seine bis dato im sommerlichen Kapstadt entspannenden Kite-Promis Kevin Langeree und Ruben Lenten gen Norden, um hier den vermeindlich größten Sturm dieser Dekade zu bezwingen. Tausende Euros für Tickets, Kamera Team und Safety Team, Hashtags #blackstorm hin oder her: Die Pros vertaten sich leider bei der Spotwahl und schubberten in heftigen Böen Winden auf Weisswasserbrechern umher - während die Locals einen Tag später andernorts saubere Wellen in fahrbarem Wind abgriffen. Siehe auch diesen (leicht sarkastisch zu verstehenden) Clip von Studioworks Ireland und Ozone Teamrider Ryan Coote (der übrigens geführte Kitesurf-Touren zu den Hotspots der Irischen Westküste anbietet).

 

 

Kaum war der vermeindlich wildeste Sturm verebbt zogen die nächsten großen Tiefdruckgebiete über Irland hin-

weg und warteten mit noch wilderen Bedingungen auf. Wieder waren Wind und Wellen späktakulär anzusehen,

aber selbst mit dem 4er Reo nicht wirklich komfortabel fahrbar. Hier ein paar Bilder dieser Tage an der irischen

Westküste.

 

 

Eine späktakulär anzusehene Session gab es Anfang Januar an der Westküste für Mark Barry mit dem 6er Reo und

HB Lafayette 5'8. In ungemütlich-regnerischen 4 Grad und bei böigen 30 Knoten hatte er einen Topspot der West -

küste für zwei Stunden für sich allein:

 

 

Allen Starkwindereignissen zum Trotz wartete auch dieser Winter mit vielen dieser perfekten Tagen auf, an denen

die aktuellen Reo in perfekten Windbedingungen zum Einsatz kamen oder an denen man mit dem Surfboard in

gleißendem Sonnenschein und bei moderaten Temperaturen auf seine Kosten kam. Windstille Tag in kleinen oder

auch großen sauberen Wellen, am besten geteilt mit Freunden und abgeschlossen vor einem knisternden Feuer im

Pub. Diese Tage sind der Grund, warum Irland im Winter mich nicht mehr loslässt. Komm her und probier's aus!


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