Ozone Reo im Test bei Gleiten.tv

Der Ozone Reo ist seit ein paar Wochen in mittlerweile vierter Auflage erhältlich. Keine Frage, dass das Team von Gleiten.tv dirket den 5er und 8er Reo zugeschickt bekamen, um sich (und Euch) einen Eindruck über unseren begeisternden Wavekite machen zu können. Das Resultat kann sich sehen lassen. Viel Spaß mit dem rund zehnminütigen Testbericht! Zum Vergleich: Die Modelle von 2013 und 2014 wurden übrigens auch getestet. Die Links findet ihr hier (2013) und hier (2014) verlinkt.

 

Aber auch die Ozone Rider haben zum REO ein paar Worte zu sagen. Die Meisten unserer Waverider fahren den Reo schon seit einigen Jahren und haben darum eine sehr gute Basis, um die verschiedenen Modelle einzuschätzen. Hier ein paar O-Töne:

Fiete: "Mir fällt es nicht leicht den neuen Reo zu bewerten. Ist er schneller als der Vorgänger? Dreht er besser, läuft besser Höhe, steht stabiler? Reagiert er noch direkter oder weniger direkt? Oder immer so direkt wie man es gerade haben möchte? Geht er noch früher los und nach oben kann man ihn auch länger fahren?  Hmm…  Ich denke ich könnte mir dazu schon einiges aus den Fingern saugen, aber eigentlich will ich das gar nicht. Denn auf dem Wasser denke ich darüber gar nicht nach. Auf dem Wasser funktioniert der Kite einfach und macht unglaublich Spaß! Egal ob side-onshore am Homespot, oder side-off in dicken Wellen. Egal ob du den Kite im Bottom Turn anpowerst oder down the line driften lässt. Oft ist es sogar egal ob du mit dem 7er oder dem 10er raus gehst. Es wird beides funktionieren und es wird beides Spaß machen! Außerdem steckt der Kite auch noch gut was weg, so dass auch nach derberen Waschgängen die Session nicht gleich vorbei ist. Für mich ist der Reo ein Spaßgarant und ich glaube wirklich, mehr geht nicht!"

Burkhard: "Die Verarbeitung ist tadellos - wie gewohnt. Der Kite hat ungewöhnlich brutale Waschgänge ohne irgendwelche Schäden überstanden
Der Kite turnt schnell, berechenbar und direkt. Dabei ist die Kraftentfaltung ist vergleichbar mit der Kraftentfaltung des 2014er REOs.Sie ist etwas zackiger als beim 2013 REO, jedoch sehr vorhersehbar - eine Wohltat in der Welle. Die 2015 haben deutlich mehr Low-end als die 2013er und laufen auch merklich besser Höhe. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die 2015er Tüten sehr ähnlich sind wie der 2014er Jahrgang. Insgesamt vermute ich im Vergleich zum Vorjahr einen geringfügigen Zuwachs in Sachen Geschwindigkeit und Highend-fähigkeiten. Die Kites fühlen sich 0,2 bis 0,3 m kleiner an als die Vorjahresmodelle, allerdings bei gleichem Low-end. Die neuen REOs fühlen sich durch das neue reckärmere Material etwas "crisper" an."

Kai: "Zuerst fiel mir auf, dass der neue Reo weiter an den Windfensterrand geht. Bei Airs macht sich das als mehr Release bemerkbar, was das landen von Tricks viel einfacher macht."

Jonas: "An starken und gemäßigten Ost- und Nordsee Tagen getestet. Bei wenig Druck zieht der Reo früh genug an und braucht wenig Sinus um anzugleiten. Seine Agilität zahlt sich hier aus. Bei Druck in der Tüte zerrt er kaum und begleitet einen treu aber nicht doof.  Range bei 90kg ist 5,7,9 und 18 bis 30kn + sind problemlos ausgefahren. brauche weder nen größeren noch nen kleineren kite. 

Respekt vor dem Bargefühl! der Kite lässt sich fast blind fliegen, einmal in Position und er bleibt dort wie festgenagelt. Braucht man ihn woanders, reicht ein sensibler Impuls und er folgt - klingt stressig aber wegen des hohen Bargefühls kommt es soft und nie unerwartet. Die Turns geht er mit viel Speed an, ohne das er beginnt zu zerren. Das mag ich besonders.

Reo, wie der Rally, den ich in den Jahren vorher geflogen bin, sind zwei absolute Toppkites. Der Reo ist spezieller in Richtung Wavekiten enwickelt, der Rally deckt viel Freeride ab (Lift, Kraftentfaltung beim schnellen Lenken sind stärker ausgeprägt). In der Verarbeitung kommt mir der Reo 'n bisschen besser weg und das Konzept inklusive des sehr praktischen Ventils ist einen Ticken stimmiger. Schießt der Rally durchs Windfenster, zieht er gewaltig quer - das ist nicht gut für straplessfahrer. das ist für mich der gravierendste Unterschied von Rally 2014 zu reo 2015."

 

Erk: "Den neuen REO konnte ich bisher sowohl auf der Nordsee in Hvide Sande als auch zu Hause auf der Ostsee in der Welle fliegen. Der Wind reichte dabei jedes mal für den 5er. Was zeigt, dass die REOs schon früh los gehen, zumal ich die kleinen Größen mit 20m Leinen fliege. Dazu sind sie leicht an der Bar und reagieren präzise auf Lenkbefehle ohne dabei nervös zu sein. Perfekt um auf die sich ständig ändernden Bedingungen an unseren heimischen Revieren zu reagieren. Das größte Kompliment, dass ich dem REO machen kann, ist dass man mit dem REO in die Welle geht und ihn komplett vergessen kann. So sicher und berechenbar fliegt er. Das läßt einem den Kopf frei um sich auf die Welle zu konzentrieren.  Get out. Have fun!"

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