Windy danish weekenders

HANSTHOLM

Was für ein Winter in Deutschland: Eiskalt und viel zu lang. Und zu allem Übel auch noch gefolgt vom kältesten aufgezeichneten Frühjahr der vergangenen vierzig Jahre! Aber nun ist er ja da, der Sommer!

Während noch am 1. Juni der 5mm Neo inklusive Booties und Handschuhe angepellt werden musste um es auf dem Wasser aushalten zu können, brach kaum 14 Tage später der Hochsommer aus. Und seitdem: Sonnenschein seit Wochen. Es regnet nicht mehr, nie mehr! Temperaturen von bis zu 35 Grad! Und das selbst in Norddeutschland, wo wir im Sommer (wenn es nicht wie gewohnt lauwarm von der Seite regnet) an unsere thermischen Lüftchen von 12 Knoten gewöhnt sind. Konstanter, leichter Wind für die großen Kites also.

 

 

Ozone REO 2013 in Hanstholm

Klare Sache also, dass Anfang Juli, bei einer überraschenden Vorhersage von 5m Welle, 25+ Knoten Wind und 17 täglichen Sonnenstunden ein Haufen Ozone Rider nicht in ihren Hansestädten zu halten waren. Die sofortige Abreise ins dänische Thy wurde umgehend in Angriff genommen: Boards und Kites wurden verstaut, fehlende Hardware noch schnell unterwegs im Kiteshop besorgt und ab ging’s in den Norden, wo ein Wochenende voller kiting and camping wartete. 

 

Was folgte war ein unvergessliches Wochenende mit Freunden: Nonstop Wind für meinen 4er bis 8er REO! Sonnenschein! Bikinitaugliche Lufttemperatur! Aber vor allem: Endlose Wellen.

Klare Sache also, dass Anfang Juli, bei einer überraschenden Vorhersage von 5m Welle, 25+ Knoten Wind und 17 täglichen Sonnenstunden ein Haufen Ozone Rider nicht in ihren Hansestädten zu halten waren. Die sofortige Abreise ins dänische Thy wurde umgehend in Angriff genommen: Boards und Kites wurden verstaut, fehlende Hardware noch schnell unterwegs im Kiteshop besorgt und ab ging’s in den Norden, wo ein Wochenende voller kiting and camping wartete

Sanja Wiegmann, Ozone Importeurin Deutschland
Sunset Denmark

Selten habe ich so komatös geschlafen wie nach diesen, mit stundenlangen Downwindern gepackten Tagen. Gibt es etwas Schöneres als nach einem Tag auf dem Wasser bei warmen Tenmperaturen Pasta im Bulli zu kochen, und bei einem Bierchen mit Freunden der späktakulär im Meer versinkenden Sonne zuzusehen – im Wissen, dass die Vorhersage für den nächsten Tag schon wieder genial aussieht?

 

 

Habt ihr schon mal versucht, Euren nicht wassersport-affinen Freunden zu erklären, was solche Tage mit Euch machen? Dass Ihr selbstredend jederzeit die stundenlange Anreise in Angriff nehmen MÜSST, wenn die Vorhersage so aussieht? Vergesst es - oder bringt Ihnen Kiten bei, denn dieses Phänomen ist Nicht-Surfern unerklärlich.

Du und ich und die anderen, die’s verstehen – wir sehen uns am Strand. ☺

Danke an Burhard und Wolf für die Bilder!

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