"Wonnemonat" Mai

Mai in Deutschland – der Monat der langen Wochenenden am Wasser. Fährt man an einem dieser langen Wochenenden durch Kiel, bekommt man den Eindruck, dass 80% seiner Einwohner mit verschiedenem Gerät rippt: An jeder Ecke werden Bullis gepackt und Boards auf’s Dach gebändselt, Kites und Segel in Vorgärten gewartet und noch schnell in hektischer Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer Spaghetti, Wachs und Vino besorgt und im Van verstaut.

Abenteuer?! Wir gehen nicht einfach an unseren lokalen Spots kiten. Nein, wir verreisen ins europäische Ausland! An besagten langen Mai-Wochenenden bewirkt unsere privilegierte Lage zur dänischen Grenze, dass wir quasi geschlossen hoch in den Norden ziehen. Dort jagen wir für ein paar Tage in unseren Bullis dänische Wellen und dem Wind hinterher. Selbst die vier bis sechs Autostunden verlieren im Wissen um mindestens einen zusätzlichen Tag auf dem Wasser ihren Schrecken.

 

Auch ein Haufen Ozone Rider hat an den vergangenen Wochenenden den alten Wassersport-Rhythmus wieder aufleben lassen: Wellenjagd, mit den Jungs und Mädels am Strand und am Bus rumhängen, neuerliche Wellenjagd, Nahrungsaufnahme, völlig ko aber glücklich im Bus einschlafen. Repeat.

In diesem Jahr waren die Temperaturen teils herausfordern. Nächte, in denen man mit zwei Winterjacken, Snowboardhose und Mütze im Bulli friert gehören nicht unbedingt zur frühsommerlichen Routine in Dänemark – können aber offensichtlich vorkommen. Nichtsdestotrotz waren die Trips jede fröstelige Nacht wert: Viel Spaß mit einigen Bildern von Lena, Erk und Katrin. Und wenn’s mal wieder windig aus West ist: Ab in die Karre und hoch in den Norden!

 

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